Die Geschichte der Brustvergrößerung

>Die Brustvergrößerung oder auch „Mammaaugmentation“, von den lateinischen Begriffen „Mamma“ (Brust) und „Augmentation“ (Vergrößerung) abgeleitet, gehört zu den beliebtesten ästhetischen Eingriffen bei Frauen. Es war das Zeitalter der Renaissance, etwa im 15. und 16. Jahrhundert, als die weibliche Brust zum Schönheitsideal der Zeit wurde. Die Rundungen machten Frauen besonders feminin und kreierten einen unwiderstehlichen Reiz. Es dauerte noch einige hundert Jahre, in denen sich Frauen mit modischen Tricks aushalfen, bevor es zu langfristigen Lösungen für ein volles Dekolleté kam, welches auch bestehen bleibt, wenn alle Hüllen fallen.

Die Anfänge

Die ersten Versuche einer medizinischen Brustvergrößerung führte der deutsche Arzt Vinzenz Czerny 1895 durch. Nachdem einer Krebspatientin die Brust amputiert werden musste, versuchte der Arzt mit einer Fettgeschwulst-Implantation den Busen einer Frau zu rekonstruieren. Leider wurde bereits zu dieser Zeit festgestellt, dass körpereigenes Fett im Laufe der Zeit durch den Körper abgebaut wird.

In den darauffolgenden 50 Jahren wurde mit unterschiedlichen Materialien experimentiert. Die einen setzten auf Bienenwachs und Elfenbein, während die anderen es mit Rinderknorpel und Glaskugeln versuchten. Die Versuche blieben erfolglos und verursachten oftmals schwerwiegende Konsequenzen für die Patientinnen. Diverse Substanzen wurden ebenfalls in die Brust injiziert, darunter Speiseöl, Lanolin, Paraffin und flüssiges Silikon. Der anfängliche Enthusiasmus dieser Eingriffe legte sich aufgrund der schweren Komplikationen – Entzündungen konnten nicht ausgeschlossen werden, in manchen Fällen verklumpte das Gewebe vollständig bis hin zum Verlust der gesamten Brust.

Die Revolution

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann sich das Feld regelrecht zu revolutionieren. Durch die Kommerzialisierung von Plastik und dem Aufkommen von Silikon, wurden vollkommen neue Möglichkeit geschaffen. Die geschichtliche Entwicklung der ersten „eigentlichen Brustimplantate“ ist auf die beiden Chirurgen Frank Gerow und Thomas Cronin im Jahre 1961 zurückzuführen. Inspiriert durch die damals neuen Bluttransfusionsbeutel, entwickelten die beiden ein Silikonkissen, welchen außen aus einer Membran bestand und innen mit Silikonöl gefüllt war. 1962 fand die erste Brustvergrößerung mit einem Silikonimplantat statt. Die Brustprothesen wurden bei der Brust-OP über dem Brustmuskel platziert. Nur zwei Jahre später wurde in Frankreich das erste mit Kochsalz gefüllte Implantat bei der Brustvergrößerung eingesetzt.

Die 1980er und 90er brachten besonders viele Fortschritte – Silikonimplantate wurden stabiler und behielten ihr runde oder tropfenförmige Form. Allerdings mehrten sich die Berichte von Patientinnen, die über Komplikationen mit Silikonimplantaten sprachen. Zwar konnte ein Zusammenhang nie endgültig festgestellt werden, doch wurden Silikonimplantate zunehmend mit Autoimmunkrankheiten und anderen Gesundheitsschäden in Verbindung gebracht. Man ging davon aus, dass ein Produktionsfehler dazu führte, dass die Kissen ausliefen und dadurch Kontrakturen auslösten, eine natürliche Immunreaktion, welche eintritt, um Fremdkörper abzuwehren. Die Dow Corning Company, die damals als erste Silikonimplantate vertrieb, wurde von hunderten Frauen verklagt. Dies führte dazu, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) im Frühjahr 1992 beschloss, die Verwendung von mit Silikongel gefüllten Brustimplantaten zu untersagen. Damit waren Brustvergrößerungen in den US erstmal ein Ende gesetzt.

Die Neuzeit

Erst 12 Jahre später wurden Silikonimplantate nach umfangreichen Studien rehabilitiert und für den europäischen Markt zugelassen. In Europa unterliegen zurzeit alle verwendeten Brustimplantate der CE-Zertifizierung, die die Einhaltung von Anforderungen zur Gewährleistung von Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz garantiert. 2006 wurden Silikonimplantate auch in den USA wieder erlaubt.

In den letzten Jahren begannen Ärzte wieder vermehrt auf die ursprüngliche Idee der Eigenfetttransplantation zurückzugreifen. Eine langfristige Vergrößerung der Brust gelang mit dieser Methode bis vor etwa 15 Jahren nicht. Die jüngsten Versuche erzielten aber sehr gute Erfolge. Für lange Zeit bereitete die sterile Sammlung des Fetts, deren Aufbereitung und Abfüllung für Probleme. Seit 2009 wurden diese Probleme allerdings beseitigt und die Eigenfetttransplantation wurden zu einer Möglichkeit der „natürlichen“ Brustvergrößerung. Ich war als Pionier der ersten Stunde maßgeblich an der Entwicklung innovativer Techniken der Brustwiederherstellung und der Brustformung beteiligt. Zuletzt wurde die Methode der Eigenfetttransplantation auch in der Kombination mit Implantaten ausprobiert, was der Brust nicht nur ein besonders natürliches Tastgefühl gibt, sondern sie zusätzlich noch ausformt und vergrößert, ohne die natürliche Beweglichkeit der Brust einzuschränken.

Immer auf der Suche nach Möglichkeiten das Erscheinungsbild der weiblichen Brust auf noch natürlichere Art zu verbessern, entwickelte ich gemeinsam mit meinem Team eine völlig neuartige, minimal invasive Methode zur Brustvergrößerung: Die PJURE Breast-Augmentation mit Eigenfett. Eine echte Alternative zum Einsetzen von Silikon und das alles mit dem wunderbaren Nebeneffekt einer Fettabsaugung deiner Problemzonen und ohne Narben an der Brust! Mehr über mein eigens entwickeltes findest du auf meiner Website.

Geschichte der Brustvergrößerung
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