Kleiner Faden, große Wirkung – Fadenlifting

Straffe Haut und natürliches Altern – und dies ganz ohne Skalpell? Der Wunsch nach nicht-invasiven oder minimalinvasiven Anti-Aging Methoden steigt immer weiter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten deine Haut von Fältchen zu befreien. Die wohl bekanntesten minimalinvasiven Methoden sind Botulinumtoxin und Hyaluronsäure. Ist deine Haut bereits stärker erschlafft, stoßen die Behandlungsmethoden an ihre Grenzen. Um dann eine schöne und straffe Haut zu erzielen, kannst du ein Fadenlifting in Erwägung ziehen. Das Fadenlifting bietet mit seinen stetig neuen Produkten und Behandlungstechniken eine tolle Alternative. In diesem Beitrag erklär ich dir mehr über diese Methode.

Eine uralte Methode

Hast du gewusst, dass es bereits bei den alten Ägyptern das Fadenlifting gab? Grabfunde lassen darauf schließen, dass sie Goldfäden in ihr Haut gezogen haben, um so ihre Gesichtszüge zu betonen. Im Mittelalter wurden die Goldfäden durch gedrehte Pferde- und Menschenhaare ersetzt, um einen Straffungseffekt zu erzielen. In den 70ern wurde die Idee, Fäden zur Hautstraffung zu benutzen erneut aufgegriffen. Die ersten Versuche wurden mit nicht selbst auflösendem Nahtmaterial, wie Polyamidfäden, Nylonfäden, Goretex oder Gold-Platinfäden, durchgeführt. Allerdings führten dies Behandlungen zu Abstoßreaktionen, Wanderungen oder sogar zu Granulombildungen.

Seit 2013 ist es Standard das PDO-Fäden beim Fadenlifting verwendet werden. Sind diese Fäden unter der Haut platziert, beginnen sie aufzuquellen und glätten die Falte an der Oberfläche. Die PDO-Fäden sind selbst resorbierbar, das heißt, sie lösen sich nach einer bestimmten Zeit von selber auf. Um zusätzliche Straffung zu erzielen, gibt es auch Fäden mit Widerhäkchen. Der größte Vorteil an der Hautstraffung mit PDO-Fäden ist auf jeden Fall, dass das Material sehr gut verträglich ist. Außerdem dauert die Behandlung nicht lange und die Ausfallzeit ist sehr kurz. Zudem kann die Behandlung ohne Probleme beliebig oft wiederholt werden.

Was ist PDO?

PDO steht für Polydioxanon. Diese Materialien benutzen Ärzte seit Jahrzehnten als resorbierbares Nahtmaterial mit großem Erfolg. PDO ist eine solide synthetische Monofilfaser, die aus einem oder zwei ineinander gewundenen Faserfäden besteht, welche sich im Gewebe auflösen.

Wann ist ein Fadenlifting sinnvoll?

Das optimale Alter für ein Fadenlifting liegt zwischen 30 und 55 Jahren und je nach Hautzustand ist es auch für ältere oder jüngere Patienten möglich. Häufig wird  auch eine Kombinationstherapie durchgeführt. Hierbei wird das Fadenlifting mit Hyaluron- und Botulinumtoxin-Behandlungen kombiniert. Es muss beachtet werden, dass mit einem Fadenlifting keine überschüssige Haut entfernt werden. Daher muss ich nach einer genauen Hautanalyse entscheiden, ob ein Fadenlifting für dich infrage kommt. 

Wie verläuft ein Fadenlifting?

Nach einer genauen Analyse der Hautstrukturen legen wir gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan fest. Vor der Behandlung wird der Verlauf der Fäden auf der Haut angezeichnet, um diese präzise platzieren zu können. Nach der örtlichen Betäubung führe ich die PDO Fäden mit hilfe feiner Mikrokanülen in deine Haut ein. Es entstehen kleine Einstichstellen, welche später narbenfrei verheilen. Nach dem Entfernen der Nadeln werden die Fäden an beiden Enden etwas gekürzt und entsprechend positioniert. Bei strukturierten Fäden kann das Gesicht durch Ziehen an den Enden sanft modelliert werden. 

Sind die Fäden positioniert, leitet der Körper daraufhin die Kollagenregeneration ein, es kommt zu einem erhöhten Zellstoffwechsel, einer Straffung des Gewebes und einer Erhöhung des Gewebevolumens. Außerdem verursacht der PDO Faden eine sogenannte inflammatorische Reaktion, wobei fibröses Bindegewebe gebildet und die Neokollagenese eingeleitet wird. Zusammengefasst bedeutet dies, dass sich neues Bindegewebe um die Fäden herum bildet und deine Haut aufgebaut wird. Dieses Fadengerüst stabilisiert deine Dermis (mittlere Hautschicht) und füllt Fältchen zusätzlich auf.

 

Die medizinischen Ergebnisse der Behandlung mittels PDO-Fäden sind:

  • Kollagen Regeneration induziert durch PDO-Fäden
  • Langanhaltende Stimulation der Kollagenese und der Fibroblasten
  • Steigerung der Blut-Mikrozirkulation und des Zellstoffwechsels
  • Straffung der Gewebsstrukturen und Erhöhung des Gewebevolumens

 

Die sichtbaren Ergebnisse sind:

  • geringere Falten
  • verbesserte Poren
  • strafferes Gewebe

 

Kleiner Faden, große Wirkung – Fadenlifting
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